Inklusion in der Kita - warum sie so viel größer ist, als die meisten denken
- 1. Apr.
- 3 Min. Lesezeit
Inklusion ist ein Begriff, den wir alle kennen und trotzdem wird er immer noch oft genug als leere Hülle oder auch als Deckmantel für all möglichen Projekte missbraucht. Auch wird Inklusion in der Kita oft kleiner gedacht, als sie eigentlich ist. Manchmal wird er auf strukturelle Fragen beschränkt und manchmal bleibt er auf der Ebene von Haltung stehen, ohne dass sich im Alltag wirklich etwas verändert. Und genau da wird es schwierig. Denn wenn wir ehrlich sind, ist Inklusion keine zusätzliche Aufgabe. Sie ist nicht etwas, das wir „auch noch“ umsetzen müssen.
Inklusion ist der Kern unserer Arbeit. Jeden einzelnen Tag.
Wir arbeiten mit Kindern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Mit Familien, die ganz verschiedene Lebensrealitäten mitbringen. Mit Bedürfnissen, die sich nicht in eine Struktur pressen lassen, sondern die genau diese Strukturen herausfordern.
Und trotzdem passiert im Alltag oft genau das Gegenteil. Kinder laufen einer unmöglichen Erwartungshaltung hinterher und passen sich an und Familien scheinen nie genug. Also lasst uns in diesem Beitrag den Blick noch einmal weiten und uns daran erinnern, was Inklusion ganz konkret bedeutet und warum wir alle ununterbrochen entweder für oder gegen Inklusion arbeiten. Dazwischen gibt es nichts und dem müssen wir uns bewusst bleiben. Ich habe dazu mit Katrin Zimmermann gesprochen und wünsche dir ganz viel Spaß beim Interview:
Ein Gedanke zum Mitnehmen: Vielleicht hörst du das Interview mit dieser Frage im Hinterkopf: Wessen Bedürfnisse verliere ich im Alltag manchmal aus dem Blick?
Nicht als Vorwurf, sondern als ehrliche Einladung hinzuschauen, denn Inklusion beginnt genau dort.
Und jetzt wird es konkret
Damit die Gedanken aus dem Interview nicht einfach im Kopf bleiben, sondern ihren Weg in deinen Alltag finden, findest du hier drei Schritte, die dir helfen weiterzudenken und konkret etwas zu verändern.
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